Ein Tag zwischen Archäologie, Museen und Bergbaupark
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Ein Tag zwischen Archäologie, Museen und Bergbaupark
Ein Tag in Carbonia: Archäologie, Museen und Bergbaupark
Die Idee für eine unvergessliche Route in Carbonia und Umgebung, die die kulturellen Elemente bündelt (Museen, Archäologie und Bergbauparks), die an einem Tag besucht werden können. Diese Route ermöglicht es, die zwei Seelen der Gegend unmittelbar zu erleben: die alte, phönizisch-punische, und die moderne, geprägt von den Kohlebergwerken und der rationalistischen Architektur.
Ziel ist ein intensiver und bedeutungsvoller Tag. Er verbindet die Entdeckung der antiken Geschichte mit der jüngeren Geschichte der Gewinnungsindustrie des Sulcis, ohne einige Momente der Entspannung zu vergessen. So bleibt Ihnen ein vollständiges Bild vom kulturellen Reichtum des Sulcis.
Zusammenfassung des Tages:
Mittagessen: lokale Küche in Carbonia
Nachmittag: Area Archeologica di Monte Sirai und, wenn möglich, Museo Archeologico Villa Sulcis
Abend: Spaziergang im Stadtzentrum und Aperitif



Von der Grande Miniera di Serbariu zum Parco Archeologico di Monte Sirai
Vormittag (9:00–12:30)
Beginnen Sie den Tag in der Grande Miniera di Serbariu, einem der symbolträchtigen Orte der Stadt Carbonia. Hier besuchen Sie das Museo del Carbone. Es ist in Räumen eingerichtet, die früher als Förderstollen und als Lampisteria genutzt wurden.
- Empfohlene Dauer: etwa 1,5–2 Stunden.
Erlebnis: Sie können die Arbeitsbedingungen der Bergleute verstehen. Außerdem lernen Sie die wirtschaftlich-soziale Geschichte kennen, die mit der Kohleförderung verbunden ist. Dabei wird deutlich, welche grundlegende Rolle diese Tätigkeit für die urbane und industrielle Entwicklung der Gegend im 20. Jahrhundert hatte.
- Empfohlene Dauer: etwa 1,5–2 Stunden.
Mittagessen (12:30–14:00)
Nach dem Besuch fahren Sie ins Zentrum von Carbonia und machen Sie in der Stadt eine leichte Mittagspause. Dabei genießen Sie die Atmosphäre und beobachten die rationalistische Architektur aus der faschistischen Gründungszeit der Stadt (1930er Jahre). Einige Trattorien und Restaurants bieten typische sardische Gerichte an, zum Beispiel Malloreddus, Pane frattau sowie lokale Käse- und Wurstspezialitäten. So können Sie die Aromen des Sulcis probieren, begleitet von einem guten Glas Cannonau oder Carignano del Sulcis.
Nachmittag (14:00–17:00)
> Archäologische Stätte Monte Sirai
Nach dem Mittagessen fahren Sie zur Area Archeologica di Monte Sirai, nur eine kurze Autofahrt vom Zentrum von Carbonia entfernt. Diese bedeutende Stätte wurde von den Phöniziern gegründet und später von den Puniern genutzt. Sie bietet ein archäologisches Panorama von großem Reiz.
Was es zu sehen gibt:
- Reste der phönizisch-punischen Siedlung. Nekropole.
- Tophet (typisches Freiluftheiligtum der phönizisch-punischen Kulturen).
- Aussichtspunkte auf die Ebene des Sulcis.
Empfohlene Dauer: 1,5–2 Stunden.
> Archäologisches Museum Villa Sulcis
Auf dem Rückweg nach Carbonia können Sie am Museo Archeologico Villa Sulcis Halt machen. Dort sehen Sie Funde aus den Ausgrabungen des Gebiets, darunter Keramik, Schmuck und Werkzeuge. Sie veranschaulichen das Alltagsleben in den antiken Gemeinschaften der Gegend.
Empfohlene Dauer: etwa 1 Stunde.
Spätnachmittag (17:00–19:00): Beenden Sie den Tag mit einem Spaziergang im Stadtzentrum. Bewundern Sie die rationalistische Stadtarchitektur der Piazza Roma, das Rathaus und das nahe gelegene Teatro Centrale. Dieser kurze städtische Besuch hilft Ihnen, die industrielle und bergbauliche Vergangenheit im Rahmen der jüngeren Geschichte Carbonias besser einzuordnen.




